logo Drückt ihr Hörgerät?

Drückt Ihr Hörgerät im Ohr liegt das vielleicht daran, dass die Schale zwar gemäß der Abformung Ihres Ohres gefertigt wurde, aber das Volumen bewusst etwas größer gehalten wurde, um eine entsprechende Abdichtung zu erzielen. Lassen Sie Ihren Hörgeräteakustiker die Otoplastik nacharbeiten. Das Problem sollte schnell gelöst werden können.

Der Hersteller der Otoplastik kann anhand des Ohrabdrucks leider nicht immer erkennen, wie sich der Gehörgang zum Beispiel beim Lachen oder Kauen verändert. Daher wird manchmal erst nach der ersten Anprobe an den relevanten Stellen Material abgetragen.

Tragen Sie ein Hörgerät hinter dem Ohr und drückt dieses, so kann auch das verschiedene Ursachen haben. Vielleicht ist der Schallschlauch so starr, dass dadurch das Hörgerät nicht mehr an der richtigen Stelle hinter dem Ohr bleibt, sondern eventuell nach vorne gezogen wird. Der Austausch des Schlauches verschafft hier meist Abhilfe. Wenn das Hörgerät allerdings trotz eines eigentlich guten Sitzes hinter dem Ohr drückt, kann es sein, dass Sie eine Auflage-Plastik benötigen. Meistens ist diese Auflage aus Silikon, also aus weichem Material. Diese Auflage sitzt zwischen Ohrmuschel und Hörgerät und verhindert unangenehme Druckstellen hinter der Ohrmuschel.