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Wie kommen Sie zu einem Hörgerät?

Meist beginnt der Weg damit, dass Sie sich an einen Hörgeräteakustiker wenden, dem Sie Ihr Anliegen vorbringen können. Dieser wird dann eine erste Überprüfung Ihres Hörvermögens vornehmen und Sie anschließend zu einem Ohrenarzt schicken. Der Ohrenarzt prüft dann noch einmal, ob der Hörverlust nicht vielleicht aufgrund einer Krankheit nur zeitweilig aufgetreten ist und gibt Ihnen dann im Normalfall eine Hilfsmittelverordnung mit. Damit gehen Sie zurück zu Ihrem Akustiker und dieser passt Ihnen ein Hörgerät nach den Empfehlungen des Arztes an.

Dazu prüft der Akustiker noch einmal Ihren Hörschaden. Ein Hörverlust kann sich in relativ kurzer Zeit verändern. Die Prüfung dient der Sicherheit, Sie richtig zu versorgen.
Als nächstes wird ein Abdruck des zu versorgenden Ohres genommen. Die Abdruckmasse härtet in wenigen Minuten zu einer dauerelastischen Form aus und wird dann dem Ohr entnommen. Von dieser Ohrabformung wird nun eine Otoplastik, das sogenannte Ohrpassstück, hergestellt. Wenn diese Otoplastik fertig ist, kann entweder ein HDO-Gerät adaptiert werden oder es wird ein Hörgerät direkt in die Otoplastik IO eingebaut.
Bei einer ersten Anpassung wird das Hörgerät noch einmal eingestellt – Sie können nun damit beginnen, neu zu hören.

Doch zuerst müssen Sie sich an das „Neue Hören“ gewöhnen. Dieser Vorgang kann durchaus einige Monate in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit kann eine nochmalige Feinanpassung des Hörgerätes an Ihr Hörverhalten notwendig werden. Der gute Hörgeräteakustiker wird die beste Einstellung für Ihr Gerät finden. Ihre Geduld wird mit einem optimalen Ergebnis belohnt.